Eine Sportart, die Anfang der 50-iger von und für Behinderte konzipiert wurde.
Waren es in den Anfangsjahren noch Überwiegend beinamputierte Versehrte die diesen
Sport ausübten, so sieht man heute Sportler mit den unterschiedlichsten Behinderungen bis hin zu
Sportlern ohne Behinderung, die sich an diesem Mannschaftsspiel erfreuen.
Allein die Bezeichnung Sitzball kann aber sehr trügerisch sein. Es handelt sich
beileibe nicht um einen geruhsamen Sport, wie der Name vielleicht vermitteln möchte. Wer die
Sportler in ihren gepolsterten Hosen über das Spielfeld und darüber hinaus rutschen, springen
und fliegen sieht, muss dem mit großem Erstaunen uneingeschränkt zustimmen.
Aktion auf gepolsterten Hosen
* Sitzball ist von der Spielidee eine Mischung aus Faust- und Volleyball.
* Faustball, weil der Ball während der Ballwechsel in den jeweils fünf mal acht Meter großen Spielhälften aufspringen darf.
* Volleyball, weil der Ball von den abwehrenden Spielern zu den beiden Angreifern am ein Meter hohen Netz gespielt und dort spätestens mit dem
dritten Ballkontakt verwertet werden muss.
* Beim Sitzball geht es jedoch auf Zeit. Jeweils sieben Minuten dauern die beiden Halbzeiten.
* Je nach Art der Behinderung erhält jeder Sportler Handicappunkte. Eine Mannschaft aus fünf Spielern darf mit maximal 10,0 dieser Handicap- Punkte an den Start gehen.
* Es handelt sich beileibe nicht um einen geruhsamen Sport, wie der Name "Sitzball" vielleicht vermitteln könnte. Wer die Abwehrspieler bei ihren
waghalsigen Manövern auf gepolsterten Hosen über das Spielfeld rutschen sieht, muss dem uneingeschränkt zustimmen.
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